Abbau

Am Sonntag Abend war es dann vorbei, und nach einer schönen, aber auch anstrengenden Woche fingen wir mit dem Abbau an. Natürlich nicht ohne vorher den Kartonberg bezwungen zu haben…

Wir zerlegten den kompletten Stand zurück in seine Einzelteile, und konnten so das Papier sauber sortiert zurück in die Rohstoffkreisläufe entlassen, die Schrauben warten auf weitere Aufgaben.

Rundgang

Hier ein Gang rund um unseren Messestand am letzten Messetag:

und nochmal die Projektion, die für so viele erstaunte Gesichter sorgte:

Erste Reaktionen

Lilia Glanzmann hat uns erfreulicherweise bei „Hochparterre“, Schweiz, publiziert. Gramazio+Kohlers Roboter, auf den im Blog verwiesen wird, ist uns natürlich nicht neu und hat uns auch als Inspiration für dieses Projekt gedient. Uns hat aber von Anfang an vor allem die Möglichkeit der Raumbildung mit dieser Technologie interessiert. Das Verschneiden der Wände war nicht so leicht zu lösen, kann aber, wie wir meinen, zu spannenden Störungen im System führen.

Wir verfügen an unserer Hochschule leider nicht über entsprechende Roboter. Trotzdem eignet sich die an der ETH Zürich angewandte Methodik auch für uns, indem sie den grundsätzlichen Anforderungen unseres Hochschulmessestandes entspricht: ein spannender Raum aus einem generativen Entwurfsprozess bei äußerst geringem Budget (die Installation selbst kostet unter 1000 Euro) und einfachen Transportmöglichkeiten. Statt des Roboters haben wir uns eine „Maschine“ konstruiert, die einen, wie im Messestand dargestellt, aufgehängten Beamer beinhaltet, der die einzelnen programmierten Schichten aufeinander projiziert. Diese haben wir von Hand montiert, was zu menschlich bedingten Ungenauigkeiten führt, eine Tatsache, die uns durchaus sympathisch ist, schafft sie doch eine Balance zwischen Perfektion und Unschärfe.

Die Projektion

…finden alle super.

Messebetrieb

Hier jetzt endlich Bilder vom laufenden Messebetrieb. Und das Fernseh war schon wieder da, Tobi hat dem Imm Messe TV ein Interview gegeben. Gut das unser Pressesprecher vor Ort war!

Wir waren im Fernsehn!

Am Montag mitten im letzten Aufbau-Durcheinander stand plötzlich eine Moderatorin von RTL vor unserem Stand, die dort mit ihrem Team einen kurzen Beitrag drehen möchte Also schnell den letzten Müll vor dem Eingang zur Seite geschoben, eine Box mit unserem Logo besprüht und ihr in die Hand gedrückt und eine Leiter positioniert, damit sie fürs Fernsehen hinter der Pizzakarton-Wand auftauchen kann.

Dienstag morgen bekamen wir wieder Besuch von einer anderen RTL-Moderatiorin, die den Beitrag ihrer Kollegin so gut fand, dass sie sich auch eine Leiter organisierte, und das gleiche Spiel an einer anderen Wand wiederholte.

Gesendet wurden die Beiträge Dienstag morgen und abend. Von uns hat sie nur bis jetzt niemand gesehen, da wir zu den Zeiten noch fleißig auf der Messe beschäftigt waren, aber wir hörten immer mal “He, ihr wart doch im Fernsehn!”

Leider haben wir noch keinen Link hierzu…

Weitere Fotos

Hier noch mehr Bilder vom Aufbau:

Wir sind da!

Und dürfen auch bleiben! Nachdem wir Samstags erfolgreich in Köln gelandet sind und relativ schnell die einzelnen Module zusammengesetzt hatten, sah es erst einmal so aus, als ob der Aufbau relativ problemlos vonstatten gehen könnte.

Sonntags sollte sich dann jedoch bewahrheiten, was sich schon Samstags durch einzelne Nachfragen anderer Aufbauer angedeutet hatte: Die Feuerwehr mag uns nicht… So durfte unser Stand nicht auf der Messe stehen bleiben! Das war erst mal ein Schock. Uns wurde geraten den Stand zu imprägnieren, mit einer Brandschutzlösung, Feuerlöscher aufzustellen, und dann zu hoffen das die Brandschutzkommission am Montag gnädig ist.

Na ja, der langen Rede kurzer Sinn: Wir dürfen bleiben! Die Kommission war gnädig und wir glücklich.

Der Fh Rosenheim vielen, vielen Dank! Ihr habt uns mit eurer Brandschutzimprägnierung gerettet.

Hier ein paar Bilder vom Aufbau und dem fertigen Stand:

Daran…

…sollt ihr uns erkennen. Damit man uns im Messetrubel vom gemeinen Besucher unterscheiden kann, wirds diese schicken Aufkleber auf unserer Brust geben.

Aufgeladen

So, die Module sind reisefertig. Wir haben sie heute in zwei LKWs verstaut und werden uns morgen früh nach Köln aufmachen. Und wieder zusammenpuzzeln. Leider sind es jetzt doch mehr Module als wir eigentlich geplant hatten, so ganz einfach hat sich der Weg vom Entstehungsort zum LKW dann doch nicht gestaltet. Aber wir werden das schon wieder zusammenbekommen…

So, fertig!

Der Dienstag lief super, und am Mittwoch konnte dann das letzte Modul gebaut werden. Der Stand wurde einmal zusammen und auseinander gebaut, und sicher verstaut. Er muss nun ungeduldig auf seinen Auftritt auf der IMM warten.

Allen fleißigen Helfern nochmal vielen, vielen Dank.

Für uns geht es nun weiter mit dem Organisieren des Transports, Planen der Installation im Inneren des Standes, wir brauchen noch einen Film, der die Fh zeigt, es gibt also noch einiges zu tun. Sobald es was zu sehen gibt, geht es auch hier weiter. Aber, schöne Weihnachten erstmal!

Fotos von Dienstag:

und vom Mittwoch:

…und weil´s so schön ist, noch ein Video:



Umfall!

Heute ging es eigentlich sehr gut voran, anscheinend haben wir alle größeren Unwägbarkeiten überstanden. Einen kleineren Rückschlag gab es in Form eines Modulumfalls. Das Element sah erst ziemlich fies aus,  konnte aber nach anfänglichem Schrecken wieder rekonstruiert werden.

Zäh

Heute ging es leider nur sehr schleppend voran. Ein Tag, ein Modul-das ist zu langsam! Aber irgendwann müssen wir doch alle Problemchen mal durchhaben, manno!

Aufbau

Heute war der erste “richtige” Aufbautag, immerhin zwei Module haben wir geschafft. Hier der Aufbau und der Abtransport des ersten Moduls als Videos:

Und noch ein paar Bilder:

Probeaufbau

Hier noch ein Video vom Bau des ersten Moduls, welches wir leider wegen zu großer Ungenauigkeit verwerfen mussten.

3493 Schachteln!

Heute haben wir alle! Schachteln gefaltet und teilweise begonnen aufzubauen. Danke allen fleißigen Faltern!

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Probeaufbau

Erster Test der Projektionskonstruktion.

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Umsetzung

Schließlich wird der Entwurf von Jan und Eva umgesetzt.

Druck

Willkommen!

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Im Sommersemester 2009 wird ein interdisziplinäres Projekt der Fachrichtungen Innenarchitektur, Architektur und Intermediales Design als konstruktiver Entwurf angeboten. Ziel des Seminars ist die Konzeption, der Entwurf und die konstruktive Durcharbeitung einer modular konzipierten Installation für die IMM2010 in Köln. Das Projekt wird in interdiszplininären Teams aus Studierenden verschiedener Fachrichtungen bearbeitet.

Mit [d³] schools stellt die IMM Köln Hochschulen aus den Bereichen Produktdesign, Innenarchitektur und Architektur ein eigenes Präsentationsforum zur Verfügung, um ihr Studienangebot und herausragende Studentenprojekte vorzustellen. Diese Möglichkeit wollen wir nutzen, um den Fachbereich Gestaltung der FH Trier überregional zu positionieren.